Diagnostik der Eileiter

Die Eileiter stellen die Verbindung zwischen Gebärmutter und Eierstock dar, hier findet die Befruchtung der Eizelle durch die Spermien statt. Verschlossene Eileiter beispielsweise durch Infektionen, Operationen oder Endometriose können eine Ursache für unerfüllten Kinderwunsch sein.  

Die HyCoSy (Hysterosalpingokontrastsonographie) ist ein diagnostisches Verfahren, um die Eileiter auf ihre Durchgängigkeit zu überprüfen. Es wird von den Patientinnen als schmerzarm und angenehmer als das Eileiterröntgen (mit Kontrastmittel) beschrieben. Die HyCoSy wird von unserem Ärzt*innen-Team durchgeführt.

Bei der HyCoSy wird mittels Ultraschall und einer hoch echogenen Flüssigkeit (bei uns mittels ExEm® Foam) die Eileiterdurchgängigkeit untersucht. Nach gründlicher Desinfektion der Scheide wird ein Katheter vorsichtig im Gebärmutterhals positioniert. Unter Ultraschallkontrolle wird die korrekte Lage überprüft und das ExEm® Foam-Gel wird in die Gebärmutterhöhle gespült. Nachdem die Gebärmutterhöhle dargestellt wurde, wird das Kontrastmittel weiter durch die Eileiter gespült. Unter Ultraschallsicht wird kontrolliert, ob das Mittel durch die Eileiter läuft und in die Bauchhöhle fließt. Dies können Sie auf unserem Ultraschallmonitor mitverfolgen.

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Vorteile zu Methoden wie dem Eileiterröntgen (HSG) oder der Bauchspiegelung (LSK):

  • direkt bei uns im Kinderwunschzentrum an der Wien möglich
  • Durchführung weitestgehend schmerz- und risikoarm
  • viel geringere Auswirkungen auf den Körper
  • Belastung durch Röntgenstrahlen entfällt
  • keine Narkose nötig

 

Die Untersuchung mittels HyCoSy ist privat zu bezahlen, da die Krankenkasse diese Kosten nicht übernimmt. Jedoch wird seit 2023 auch die HSG (Röntgen-Untersuchung) nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt. Die Kosten für die HyCoSy finden Sie hier.

 

Da die Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit mit leichten Schmerzen und Kosten verbunden ist, empfehlen wir allen heterosexuellen Kinderwunschpaaren, zuerst eine Analyse der Samenqualität mittels Spermiogramm des Partners durchführen zu lassen!

Sollte sich beim Spermiogramm Befund herausstellen, dass der Partner eine eingeschränkte Samenqualität hat, ist gegebenenfalls gleich der Weg in Richtung künstliche Befruchtung (IVF) notwendig und somit die Untersuchung der Eileiter überflüssig.

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