Innovative Technologien

Die heutige Fertilitätsmedizin verlangt höchste Präzision, modernste Technologien und kompromisslose Qualität an jedem Punkt der Behandlung. Die Anforderungen an Prozesse und Personal sind zu Recht so hoch wie noch nie.

Als Vorreiter bei Kinderwunschbehandlungen gehen wir seit der ersten Stunde ständig neue Wege und setzten stets neue Maßstäbe in der Kinderwunschbehandlung. Wir haben eine Reihe von gänzlich neuen und wirkungsvollen Therapieansätzen selbst entwickelt oder erstmals angewandt.

Durch den Einsatz von Artificial Intelligence entwickeln wir Behandlungen kontinuierlich weiter und erzielen so eine höhere Erfolgsquote.

Univ. Prof. Dr. Heinz Strohmer, Mitbegründer des Kinderwunschzentrums, ist Österreichs Vordenker im Bereich AI und Fertilisationsmedizin. Derzeit erkundet er mit seinem Team die beeindruckenden Möglichkeiten des Einsatzes von Artificial Intelligence in der Kinderwunschbehandlung. 

In der Kinderwunschbehandlung ist das korrekte „Matching“ oberstes Prinzip, deshalb haben wir QuinniMatch entwickelt. Ein europaweit einzigartiges System das eine Verwechslung von Embryonen und Zellen unmöglich macht.  Mittels eigenem QR-Code für jedes Kinderwunschpaar gewährsleitet es eine lückenlose Dokumentation und schließt sämtliche Fehlerquellen aus. 

Hormone spielen bei der Einnistung eine wichtige Rolle. Es hat sich gezeigt, dass das Verordnen eines zentralen Hormons zum Zeitpunkt der Einnistung zu einer erhöhten Schwangerschaftsrate führt. Wir im Kinderwunschzentrum haben die Einnistungsspritze als erstes Institut routinemäßig eingeführt. Dieses GnRH-Analog wird am 6. Tag nach der Follikelpunktion subkutan mit einer Einmalinjektion durch die Patientin morgens verabreicht.

Eine aktuelle Studie berichtet über die Zunahme der Schwangerschaftsrate, wenn eine Spülung der Gebärmutter mit hCG (humanes Choriongonadotropin, Schwangerschaftshormon) unmittelbar nach der Eizellentnahme durchgeführt wird.

Wirkung der hCG-Spülung: 

  • immunologische Toleranz der Gebärmutter zu Gunsten einer Einnistung wird positiv verändert
  • Durchblutung der Schleimhaut nimmt weiter zu
  • Fähigkeit der Oberflächenzellen den Embryo festzuhalten nimmt zu
  • Krampfbereitschaft der Gebärmuttermuskelzellen nimmt ab (ein Abstoßen des Embryos wird verhindert)
  • Anstieg der Gelbkörperhormonrezeptoren in der Gebärmutterschleimhaut, dieses Hormon ist für die Einnistung entscheidend

Schenken Sie Ihrer Fruchtbarkeit eine Zukunft!

Mit unserer Initiative „fertility for future“ und dem dazugehörigen "FertiCheck" wollen wir jungen Menschen eine selbstbestimmte Fruchtbarkeitsvorsorge ermöglichen und dadurch deren persönlichen Kinderwunsch planbar machen. Wir freuen uns sehr, dass Sie sich bereits jetzt bewusst Gedanken über Ihre zukünftige Familienplanung machen und für unseren „FertiCheck“ interessieren. Für den „FertiCheck“ erhalten Sie von uns eine Checkliste mit allen erforderlichen Befunden und Untersuchungen. Nachdem alle medizinischen Ergebnisse vorliegen, werden Sie diese in einem persönlichen Termin mit unserem Ärzt*innenteam besprechen und individuelle Empfehlungen für Ihre Fruchtbarkeitsvorsorge erhalten. Dieses Gespräch dauert circa eine Stunde und kostet 110 Euro.

FERTICHECK-UNTERLAGEN DOWNLOADEN   FERTICHECK-TERMIN VEREINBAREN

Der Erfolg der Behandlung hängt davon ab, ob der beste Embryo für den Transfer ausgewählt wird. Man erkennt ihn daran, wie er sich in den Tagen bei uns im Brutschrank entwickelt. Besondere Brutschränke, sog. „Time-Lapse Inkubatoren“ bieten die Möglichkeit die Entwicklung der Embryonen kontinuierlich zu beobachten, ohne sie dabei aus dem Brutschrank zu entnehmen. Das bietet uns wertvolle Informationen über den Embryo. Das ist möglich, weil in diesen Brutschränken eine Mikroskop-Kamera schon fix eingebaut ist. So können in Abständen von einigen Minuten Fotos von den Embryonen erstellt werden und daraus entstehen faszinierende Zeitrafferaufnahmen. Unser IVF-Labor ist mit einem derartigen Time-lapse Inkubator der Firma Esco ausgestattet, er bietet gleichzeitig Platz für die Embryonen von 12 Patientinnen.

Bisher wurden die Embryonen nur am 1., 3. und 5. Entwicklungstag beurteilt und dazu mussten sie immer aus dem Brutschrank entnommen werden, um sie unter einem eigenen Mikroskop zu betrachten. Bei dieser neuen Form der Time-lapse Kultur (Inkubation) verbleibt der Embryo, wie schon erwähnt; ständig im Brutschrank und genießt dort optimale Bedingungen. Derzeit gilt es diese Flut an Informationen zu verarbeiten, die sich aus den Zeitrafferaufnahmen ergeben. Wir arbeiten, so wie viele andere Labors, derzeit daran den tatsächlichen Nutzen dieser ungestörten Kultur und der Beurteilung der Embryonendynamik für die Patientinnen zu belegen und erwarten uns in naher Zukunft eine steigende Zahl an Studien.