Das A-Z der Kinderwunsch­behandlung

Alles rund um den Kinderwunsch

Das Thema Kinderwunschbehandlung ist sehr komplex und umfangreich. Gerade, wenn man sich das erste Mal damit beschäftigt, fühlt man sich schnell überwältigt von all den Fachbegriffen.

Unser Kinderwunsch-Lexikon von A-Z umfasst alle wichtigen Themen und Begriffe, die Ihnen auf Ihrer Kinderwunschreise immer wieder begegnen werden. Wir haben zusätzlich dazu einen Bereich mit den häufigsten Fragen unserer Patient*innen erstellt. Gerne stehen wir Ihnen aber auch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und beantworten Ihnen alle Fragen in einem persönlichen Erstgespräch. Außerdem können Sie sich für unseren Kinderwunsch-Newsletter registrieren, um regelmäßig wichtige Informationen rund um die Kinderwunschreise zu erhalten.
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Vasektomie

Die Vasektomie ist eine sehr verlässliche Form der Empfängnisverhütung. Durch die Unterbindung bzw. Durchtrennung der Samenleiter wird verhindert, dass Samenzellen in die Samenflüssigkeit gelangen können. Diese Unterbindung hat jedoch keinerlei Auswirkungen auf das Volumen der Samenflüssigkeit beim Samenerguss oder die Potenz.

Die Methode ist zwar einerseits sehr sicher, hat jedoch den Nachteil, dass sie nur bedingt rückgängig gemacht werden kann. Besteht nach der Durchführung der Unterbindung wieder ein Kinderwunsch, gelingt es durch neue Methoden glücklicherweise dennoch, in vielen Fällen diesen Kinderwunsch zu erfüllen.

Behandlungsmöglichkeiten nach einer Vasektomie:

Verminderte Eizellreserve

Das Lebensalter der Frau ist oft die Grundlage für die Frage, ob noch „genügend Zeit“ ist, oder ob die Erfüllung des Kinderwunsches bald gestartet werden sollte. Das Alter der Frau ist sicherlich hilfreich, bleibt aber dennoch nur ein Faktor. Einige Frauen sind mit 41 Jahren noch hochgradig fruchtbar, während andere bereits mit 30 Jahren in den Wechsel kommen.

Daher gewinnen Möglichkeiten, um das „reproduktive Alter“ einer Frau zu bestimmen, immer mehr an Bedeutung. Entscheidend ist hierfür die Kombination aus dem chronologischen Alter der Frau und dem individuellen „Eierstockalter“ bzw. der „Eierstockreserve“.

Möglichkeiten zur Einschätzung der Eierstockreserve:

Verschluss oder Störung der Funktionstüchtigkeit der Eileiter

Die Eileiter spielen beim Entstehen einer Schwangerschaft eine bedeutende Rolle. Daher ist es wichtig, dass sie durchgängig und funktionstüchtig sind.

Sollten Sie bereits länger als ein Jahr einen unerfüllten Kinderwunsch haben, kann es daran liegen, dass eine Störung oder ein Verschluss der Eileiter vorliegt. Daran ist besonders zu denken, wenn Sie Entzündungen im Bereich der Eileiter bzw. des Eierstocks hatten, an Endometriose leiden oder entzündliche Erkrankungen von Nachbarorganen, wie z.B. eine Blinddarmentzündung oder eine entzündliche Darmerkrankung, wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, hatten.

Natürlich besteht ein derartiger Verschluss, wenn Sie selbst eine Unterbindung der Eileiter als Methode der Empfängnisverhütung veranlasst haben.

Abklärung:

Die Durchgängigkeit der Eileiter kann nicht im Rahmen der allgemeinen gynäkologischen Untersuchung mittels Ultraschall nachgewiesen werden. Es muss dazu eine der folgenden Methoden gewählt werden: