Es häufen sich seit vielen Jahren klinischen Studien, die über eine Verbesserung der Einnistungsrate nach einer minimalen Verletzung (Gewebeentnahme) der Gebärmutterschleimhaut berichten. Diese kleine Verletzung der Gebärmutterschleimhaut führt zu einem Wundheilungsprozess ohne jegliche Symptome, dies wiederum scheint eine erfolgreiche Einnistung des Embryos in der folgenden Behandlung zu fördern.
Bei der Einnistungscurettage wird im Zyklus vor der geplanten IVF-Behandlung zwischen dem 15. und 21. Zyklustag mit Hilfe eines dünnen Katheters (ähnlich wie beim Embryotransfer) eine kleine Gewebeentnahme der Gebärmutterschleimhaut vorgenommen. Der Eingriff dauert ca. 5 Minuten und wird ohne Betäubung durchgeführt. Dabei ist es wichtig, dass Sie eine volle Harnblase haben, daher mindestens eine Stunde vor der Einnistungscurettage nicht mehr auf die Toilette gehen! Es kann nach dem Eingriff zu leichten Blutungen, gelegentlich zu Schmerzen oder sehr selten zu Entzündungen kommen.