BMI

Über- oder Untergewicht können die Zeit bis zum Eintritt einer Schwangerschaft hinauszögern. Für die Bewertung des Risikos wird der sogenannte Body Mass Index berechnet.

Übergewicht:
Schaffen Sie es mit einem erhöhten BMI, 7-10% an Gewicht zu reduzieren, so erhöht sich bereits die Wahrscheinlichkeit, auf normalem Wege schwanger zu werden. Eine Gewichtsreduktion kann daher so wirksam sein wie eine medikamentöse Behandlung. Von führenden Experten wird empfohlen, bereits vor der geplanten Kinderwunschbehandlung einen BMI von mindestens unter 35 zu erzielen.

Ab einem BMI von 26-29 kann es sein, dass das Paar selbst mit einer künstlichen Befruchtung (IVF-Behandlung) 2-3 Versuche mehr braucht als ein normalgewichtiges Paar, um schwanger zu werden.
Ab einem BMI der Frau von 29 steigt das Risiko für Fehlgeburten deutlich an. In einer Schwangerschaft besteht zusätzlich ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftsdiabetes, Gestosen („Schwangerschaftsvergiftung“) und Fehlbildungen des Kindes.

Untergewicht:
Ein zu niedriges Körpergewicht führt oft zu Störungen des Monatszyklus. In der Schwangerschaft hingegen kann es etwas häufiger zu Fehlgeburten kommen. Frauen mit Untergewicht haben meistens größere Schwierigkeiten, an Gewicht zuzulegen. Hier kann eine Ernährungsberatung/Ernährungsumstellung hilfreich sein.