Fehlbildungen der Gebärmutter
| Bei der Entstehung eines Kindes bilden sich in den ersten wenigen Wochen der Schwangerschaft bereits die Organe aus. Dabei kommt es manchmal zu Störungen und Auffälligkeiten, die zu angeborenen Fehlbildungen führen können. Auch bei der Bildung der Organe des sogenannten "Urogenitaltraktes" können Störungen auftreten. Sie betreffen dann die Nieren, die Harnleiter, die Harnblase und die Harnröhre einerseits und die Geschlechtsorgane andererseits. Besteht unerfüllter Kinderwunsch oder verliert eine Frau immer wieder Schwangerschaften in einem frühen Stadium ist es besonders wichtig, eine Fehlbildung der Gebärmutter auszuschließen. Dies ist mit Ultraschall, Gebämutterspiegelung, Bauchspiegelung und Gebärmutter - Eileiterröntgen möglich. | |
| Es gibt verschiedene Formen der Gebärmutterfehlbildung und die Fehlbildungen können verschieden stark ausgebildet sein. So findet sich manchmal eine dünne Gewebewand in der Mitte der Gebärmutterhöhle (Septum), manchmal ist der Körper der Gebärmutter herzförmig verbreitert oder die Gebärmutter liegt verdoppelt vor. Manchmal findet sich auch in der Scheide eine trennende Gewebewand, sodass zwei Scheidenkanäle bestehen, in die jeweils eine eigene Gebärmutter mündet. Bei diesen Fehlbildungen fehlt manchmal einseitig der Eierstock oder die Niere. Daran ist zu erkennen, dass diese Organe einen gemeinsamen Ursprung in der Entwicklung haben. | |
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