Untersuchungen des Samens

Der Samen des Mannes wird im Mikroskop auf normale Form und gute Beweglichkeit der Samenzellen untersucht, was Aufschluss über die Zeugungsfähigkeit gibt. Dazu gibt der Mann durch Masturbation (in einem eigenen Raum bei uns oder zu Hause, bzw. im Hotel) Ejakulat ab. Die Spermienqualität kann durch verschiedene Faktoren wie Umweltbedingungen, Streß, Erkrankungen etc. sehr stark schwanken, deshalb wird die Untersuchung bei auffälligem Befund in einem Abstand von mindestens einem Monat wiederholt.

Bitte beachten Sie, dass die Samenuntersuchung nur dann sinnvoll ist, wenn Sie davor mindestens drei Tage Karenz einhalten, d.h. kein Samenerguss mindestens drei Tage vor der geplanten Untersuchung.
Bei einem unauffälligen Befund (Normozoospermie) ist keine Kontrolle des Befundes notwendig.
Bei auffälligem Befund erfolgt die Kontrolle nach 6 bis 12 Wochen.
Bei Kryptozoospermie oder Azoospermie ist diese Kontrolle bereits nach 4 bis 6 Wochen möglich.

Noch mehr: weiter zu Beurteilung der Samenzellen (Spermiogramm)

Andrologische Abklärung

Bei stark eingeschränkter Samenqualität bzw. bei vollständigen Fehlen von Samenfäden sollte eine Abklärung durch einen Andrologen erfolgen. Dabei gilt es durch ausführliche Anamnese, körperliche Untersuchung, Ultraschalldiagnostik und hormonelle Abklärung mögliche Ursachen zu finden, um entsprechende therapeutische Schritte einzuleiten. Diese Abklärung kann auch durch unseren Konsiliarandrologen Doz.Dr. Eugen Plas (http://www.plas.at/) in einer gemeinsamen Sprechstunde erfolgen.

Bitte beachten Sie, dass die Samenuntersuchung nur dann sinnvoll ist, wenn Sie davor mindestens drei Tage Karenz einhalten, d.h. kein Samenerguss mindestens drei Tage vor der geplanten Untersuchung.
Bei einem unauffälligen Befund (Normozoospermie) ist keine Kontrolle des Befundes notwendig.
Bei auffälligem Befund erfolgt die Kontrolle nach 6 bis 12 Wochen.
Bei Kryptozoospermie oder Azoospermie ist diese Kontrolle bereits nach 4 bis 6 Wochen möglich.

Genetische Untersuchungen

Über eine Blutuntersuchung können in manchen Fällen genetische Ursachen für zu wenig Samenzellen abgeklärt werden.

Hormonbehandlung beim Mann

Auch beim Mann kann die Fruchtbarkeit durch eine Hormonstörung beeinflusst werden. Es ist jedoch nur selten möglich, diese durch eine Hormontherapie zu beheben. So kann beispielsweise eine Unterfunktion des Hodens, die durch einen Mangel an bestimmten Hormonen ausgelöst wird, durch Hormonzufuhr von außen behandelt werden. Die meisten andere Störungen im Hormongleichgewicht, die die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen, sind aber medikamentös nicht behandelbar.