Stress
| 4 von 5 Kinderwunschpaaren geben an, unter Stress zu leiden. Stress ist an sich ein notwendiges Reaktionsmuster unseres Körpers auf Umweltreize. Denn bei Stress werden bestimmte Hormone im Körper ausgeschüttet und es werden verschiedenste körperliche Reaktionen hervorgerufen (schnellerer Herzschlag, bessere Versorgung des Gehirns und der Lunge mit Sauerstoff etc.). Im Grunde ist das nichts Schlechtes. Problematisch wird es erst, wenn dieser Zustand - STRESS - dauerhaft anhält. Andauernde Belastungen, d.h. andauernder Stress kann sogar dramatische Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben und zu Erkrankungen führen (Bluthochdruck, Gastritis,...). | |
Die Belastung durch Stress zu messen ist oft nicht einfach. Erwiesen ist jedoch, dass starker Stress bei Frauen einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat. Bekannt ist, dass bei Frauen, die unter starkem Stress leiden, der Eisprung oder die Monatsblutung ganz ausbleiben kann. Durch das Stresshormon Prolaktin verlängert sich in manchen Fällen der Monatszyklus.
Einen deutlich positiven Einfluss auf den Eintritt einer Schwangerschaft hat der Einsatz von stressreduzierenden Maßnahmen.
Bei starker, belastender Stresssituation empfiehlt sich Aufarbeitung und Stressreduktion durch psychotherapeutische Maßnahmen.
Es macht auf jeden Fall Sinn, Entspannungsmethoden und -techniken (wie Autogenes Training, Yoga, Progressive Muskelentspannung, Selbsthypnose) zu lernen und einzusetzen, um die Chancen für den Eintritt einer Schwangerschaft zu verbessern. Mehr information dazu bitte hier.
Nicht zu vergessen, auch Gymnastik und Sport kann Stress reduzieren.








