Eizellgewinnung: Follikelpunktion

In je einem Follikel (=Eibläschen) wächst normalerweise eine Eizelle heran. Durch die Größenzunahme des Follikels reift auch diese Eizelle und wird auf den Augenblick der Befruchtung vorbereitet.
Hat die Stimulation zur Ausbildung von ausreichend vielen Follikeln geführt und ist auch die Größe der Follikel entsprechend, wird der Tag der sogenannten "Follikelpunktion" festgelegt. Sie kann in leichter Narkose erfolgen. In der Regel wird eine Sedierungsanalgesie durchgeführt um den Schmerz auszuschalten.

Eizellentnahme Video


Unter Ultraschallsicht wird die Spitze einer Hohlnadel durch die Scheidenwand hindurch direkt in die Eibläschen vorgeschoben. Bei diesem Eingriff wird nicht der Follikel selbst aus dem Körper entnommen, sondern der flüssige Inhalt der Eibläschen abgesaugt. Mit dieser Flüssigkeit spült es die Eizelle in spezielle angewärmte Röhrchen. Im IVF - Labor können dann Embryologen die Eizelle aus der Flüssigkeit aufsuchen. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich die Eizellen noch in einem schützenden Zellhaufen, dem sogenannten „Cumulus" (Wolke).
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