Die Kryokonservierung

Bei manchen Behandlungen sind zahlreiche Embryonen vorhanden und so kann es vorkommen, dass nach dem Transfer noch Embryonen in der Kultur sind, die durchaus zu einer Schwangerschaft führen können. In diesem Fall besteht die Möglichkeit diese Embryonen einzufrieren, um sie für einen späteren Versuch zu verwenden.

Können bei jedem Behandlungszyklus Embryonen gefroren werden?

Um einen sinnvollen weiteren Versuch mit gefrorenen Embryonen zu ermöglichen, sollten:

  • mindestens 2 weitere Embryonen für diesen Einfriervorgang vorhanden sein, die
  • auch eine gute Embryonalentwicklung aufweisen.

Es ist nicht sinnvoll nur einen oder zwei Embryonen einzufrieren oder Embryonen, die sich nicht regelmäßig und zeitgerecht entwickelt haben. Wir ersuchen Sie daher um die prinzipielle Entscheidung, ob wir für Sie Embryonen einfrieren sollen, und tun es auch, wenn ausreichend viele Embryonen von ausreichender Entwicklung vorhanden sind. Bitte haben Sie daher Verständnis, wenn wir nicht bei jedem Versuch alle übrigen Embryonen einfrieren. Sie erfahren fast immer schon am Tag des Transfers, ob die sinnvolle Möglichkeit besteht Embryonen zu frieren, spätestens 2 Tage nach dem Transfer, weil manchmal warten wir die Embryonalentwicklung der nächsten Stunden und Tage ab, um eine endgültige Entscheidung treffen zu können.

Wie entwickeln sich die Embryonen nach dem Auftauen?

Nicht alle Embryonen, die eingefroren werden, entwickeln sich nach dem Auftauen normal weiter. Es kommt daher vor, dass wir zwar Embryonen einfrieren und auftauen, es dennoch nicht zum Transfer kommt, weil sich keiner der Embryonen richtig weiterentwickelt. Die Embryonen werden in dünnen Röhrchen gelagert und zwar zu zweit oder zu dritt. Daher werden bei einem Auftauvorgang immer zwei oder drei Embryonen gleichzeitig aufgetaut. Wenn wir also z.B. acht Embryonen einfrieren, dann besteht die realistische Möglichkeit einen oder zwei, nicht jedoch acht Transfers mit diesen Embryonen durchzuführen!

Noch mehr darüber erfahren Sie hier.

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